JA zum Projekt Aarauer- und Mitteldorfstrasse
Das Projekt zur Sanierung der Kantonsstrassen, Aarauer- und Mitteldorfstrasse, basiert jetzt auf einem soliden Projekt in Zusammenarbeit mit dem Kanton. Die Kosten sind absehbar und Buchs kann im gleichen Zug überalterte und sanierungsbedürftige Wasserleitungen ersetzen.
Projekt des Kantons
- Der Kanton investiert rund 8.5 Mio. Fr. in Buchs, er übernimmt 65% der Kosten.
- Die Kantonsstrasse weist technischen Sanierungsbedarf auf und entspricht schon lange nicht mehr einer sicheren, zeitgemässen Geschäftsstrasse.
- Ziel des Kantons ist es, die Aarauer- und Mitteldorfstrasse aufzuwerten und für Bevölkerung und Gewerbe attraktiv zu gestalten.
- Ein Flüsterbelag erhöht die Wohn- und Aufenthaltsqualität.
- Das Projekt des Kantons entstand in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Buchs und berücksichtigt deren Bedürfnisse.
- Bei einem Nein durch die Buchser Bevölkerung würde der Kanton kurz-bis mittelfristig die Sanierung trotzdem umsetzen, was zu einem Flickwerk und unnötigen Kostensteigerungen führen würde, welche Buchs ebenfalls mittragen müsste. Wünsche und sinnvolle Ergänzungen seitens der Gemeinde Buchs würde der Kanton wohl kaum mehr berücksichtigen.


Die Hauptachse durch Buchs

Sanierungen Gemeinde Buchs
Wird die Strasse durch den Kanton sowieso aufgerissen, ist es nur logisch, im gleichen Zug überfällige Sanierungen im Strasseninnenleben vorzunehmen.
- Buchs muss jetzt die über 100-jährigen Wasserleitungen sanieren. Auf einer Strecke von etwa 845 Metern werden die alten Graugussleitungen durch PE-Rohre ersetzt. Diese Arbeiten sind für die Wasserversorgung und für die Sicherstellung des Löschschutzes entscheidend.
- Buchs muss Schmutzwasserleitungen erneuern und sanieren, dies hat eine Untersuchung durch Kanalfernsehaufnahmen gezeigt.
- Zusätzlich werden diverse Schachtbauwerke komplett erneuert oder gemäss den aktuellen Sicherheitsanforderungen mit Steigleitern und Einstiegshilfen ausgerüstet.
- 44 neue Kandelaber werden an das bestehende oder neu geplante Elektrotrassee angeschlossen werden. Die Kandelaber werden mit LED-Leuchten ausgestattet. Die Eniwa AG beteiligt sich mit 25% an diesen Kosten. Durch den Ersatz der Natriumdampflampen durch LED sinken auch die Kosten im Betrieb, was sich auf die künftigen Ausgaben für die Beleuchtung auswirkt.
- Buswartehallen der Haltestellen Torfeld, Brauerei und Gysistrasse sind baufällig und werden durch das Projekt des Kantons neu positioniert. Dadurch sind neue Fundamente, neue Elektroanschlüsse etc. erforderlich, deshalb ist eine Reparatur und Weiterverwendung der alten Bauten, im Verhältnis zum Ersatz, sowohl aus finanziellen als auch technischen Überlegungen nicht sinnvoll.
- Velounterstände sind eingeplant.
Kosten
- Von einer Gesamtsumme von rund 16.07 Mio. Fr. übernimmt der Kanton 65% der Kosten für das Strassenbauprojekt, dies entspricht rund 8.6 Mio. Fr.
- Buchs ist verpflichtet, 35% also rund 4.7 Mio. Fr. der Kosten zu tragen.
- Buchs tätigt eigene Sanierungen im Wert von rund 1.1 Mio. Fr. Darin enthalten sind die Kosten für die Beleuchtung, die Buswartehallen und die Umgestaltung der Gysistrasse.
- Die Kosten für die Arbeiten an Wasser- und Abwassernetz in der Höhe von 1.6 Mio. Fr. werden durch die Buchser Wasserwerke finanziert und belasten die Steuern nicht.
- Der Bund unterstützt das Gesamtprojekt mit rund 2.7 Mio. Fr. wenn die Finanzierungsvereinbarung bis Ende 2027 unterzeichnet ist. Diese Subvention verringert den Gesamtbetrag der Projektkosten, also auch die 35%, die Buchs anteilsmässig bezahlt. Von diesen 2.7 Mio. Fr. des Bundes würde die Gemeinde Buchs knapp 1 Mio. Fr. direkt erhalten.

Folgen bei einem Nein zur Vorlage
- Der Kanton würde kurz- bis mittelfristig trotzdem Teile des Projekts umsetzen, dies aber ohne Einbezug der Gemeinde Buchs, an den Kosten müssten wir uns dennoch mit 35% beteiligen. Schon allein für die Neuprojektierung würden Zusatzkosten anfallen.
- Baustellen, Baustellenstau und Baustellenlärm würden trotzdem und womöglich mehrfach verursacht werden, da die gemeindeeigenen Projektteile, der Ersatz der Wasserleitungen, individuell angegangen werden müssten.
- Die Bundessubventionen in der Höhe von 2.7 Mio. Fr. fielen weg, da eine Neuprojektierung kaum innerhalb der Frist, Ende 2027 realisierbar wäre. Buchs würde knapp 1 Mio. Fr. nicht erhalten und müsste dieses Geld in einer späteren Umsetzung selber aufbringen.
- Ein Nein würde mindestens gleich hohe Kosten verursachen. Dies zeigen die Balken 2 und 3 in der unten stehenden Grafik. Allerdings würde Buchs für das Geld, das es investiert, nicht genau gleich viel sanieren können wie beim aktuellen Projekt und den ersichtlichen Kosten in der ersten Grafik.

JA! am 24. 11. 2024
Das Komitee Ja zur Sanierung Aarauer- und Mitteldorfstrasse:
- Christine Knüsel-Bachofer und Hans Peter Fricker, Die Mitte
- Patrik Feusi, EVP
- Urs Truttman und Tobias Studiger, FDP
- Marius Fedeli, SP & Grüne
- Evelin Meier, GLP